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  Kreisverkehr mit Faller-Abzweigungen.

 

  Nach dem wir schon hier und da von Problemen mit dem Bau gehört und gelesen haben, hier eine Anleitung

 

 

 

 

    Auf einer Restplatte von 400x260mm

 

 

    ist ein Oval, 160mm senkrecht und 180mm waag -     recht testweise aufgebaut.

 

 

    Auch bei etwas verkleinertem Durchmesser hat     keiner, unabhängig von der Fahrtrichtung

 

 

    und der Fahrdrahtunterbrechung gegenüber der    Abzweigung die Fahrspur verlassen.    

 

 

   Mit einem Zirkel einen Kreis von 210mm gezogen

   und 4 Abzweigungen gleichmäßig eingebaut.

 

 

   Ganz rund bleibt der Kreis nicht, das kurze gerade

   Stück über der Abzweigung ist beim Fahren nicht

   nicht zu sehen. Bei größeren Durchmessern kann

   an dem geraden Stück vorn und hinten der Fahr -

   draht direkt eingestzt werden, hier war mir die

   gleichmäßige Zufahrt auf die kurze fehlende

   Führung wichtiger.

 

 

   Mit einem Teller, Durchmesser 220mm,

 

 

    wird der Bogen nach der Abzweigung angepasst.  

 

 

    Der Knick im Ausfahrdraht war nicht gut, die     Lenkung kam ruckartig herum, sichtbar nicht

    schön, aber die Spur hat keiner verloren.

 

 

    Probiert und geht: Ab Anfang des Ausfahrdrahtes

    wird der Bogen bereits eingeschnitten.

 

 

 

    Zum Ausfahren wird die Spule eingeschaltet, stromlos bleiben die Fahrzeuge im Kreisverkehr.

    Rechts ist die Aus- und Einfahrmöglichkeit aufgezeichnet, bei 40mm Fahrdrahtabstand könnten sich

    Auflieger hier berühren, zu breit soll die Fahrbahn aber auch nicht sein, also ausprobieren.

 

 

 

     Darunter nur eine Spule zum Testen,  

 

 

 

    und oben mit Farbe sieht es gut aus!    

 

 

    Na also - geht doch alles. Der Sattel- und der Hängerzug als Eigenbauten mit 58 km/h, der Bagger mit 30,

    das Serienmodell, frisch geladen mit 72 km/h, alle bleiben in der Spur und biegen auf "Befehl" ab.   

 

 

 

 

 

   Eine Abzweigung kann zur Stoppstelle werden:

 

   Die Spule drückt beim Einschalten den Stahlstift

   nach oben und dieser "lenkt" mit dem Magnetfeld

   der Spule das Fahrzeug nach links oder rechts ab.

 

 

 

   Wenn mit mit dem Serienfahrzeug links über einen

   engen Radius, der weiter nach links und nicht ge -

   radeaus geht. ist es möglich, das durch dieses

   Magnetfeld weiter hinten beim Serienfahrzeug

   (oben) montierte Reedkontakt die Spannung der    Akkus abschaltet und der LKW bleibt stehen.

 

   Bei unseren Eigenbauten (unten) sitzen die SRK    direkt hinter der Vorderachse, kommen so nicht in

   den Bereich des Magnetfeldes und fahren weiter

   im Kreisverkehr.

   

   Aus diesem Grund wird die Abzweigung zum Aus -

   fahren (in Deutschland nach rechts) eingeschaltet.

      

 

 

  

    Kreisverkehr der Verkehrsmuseumsanlage, Durchmesser 410mm über Fahrdraht. Die großen Magnete     zeigen die Abzweigungen, vor denen je 80mm gerade Strecke ist, die kleinen Magnete den Verlauf des

    Fahrdrahtes.

    Es sind 2 Abzweigungen auf Geradeaus (rote Pfeile) und eine (gelber Pfeil) die ausgeschaltet auf Kreis -

    fahrt eingebaut sind. Am unteren  roten Pfeil bleibt ein Serienfahrzeug beim Abbiegen in stehen und fährt     nach Abschalten der Spannung weiter, allerdings werden die Abzweigungen mit 15 Volt ohne Vorwider -

    stand betrieben, dies führt auch zu einem etwas stärkerem Magnetfeld. Hier ist mit Serienfahrzeugen vor

    dem Spachteln zu testen. Man kann den Abbiegewinkel in den Kreis so lange flacher machen, bis das     Fahrzeug ohne Anzuhalten weiterfährt. Allerdings wird der Kreisdurchmesser dann größer.

    

   

 

 

  Die gelben und der blaue Pfeil zeigen Stoppstellen, die Straße mit dem blauen Pfeil ist eine Einbahnstraße,

  

 

 

 

    wobei die vor und hinter des Gleises zum Aufhalten des Straßenverkehres durch die Straßenbahn dienen...

    Der Hubschrauber ist durch ein Reiterdenkmal ersetzt, ein ähnliches steht im Straßenbahnkreisverkehr

    in Karlsruhe, dessen innere Umfahrungen zum Wechseln in Gegenrichtung oder zum Warten sind.

 

 

    

 

    Kreisverkehr mittig auf der Anlage von der Werkstatt 87,

 

 

 

 

    der ebenso wie der auf der hinteren Eckplatte dazu dient, den Verkehr zu verteilen, wenn zu viele LKW

    in der gleichen Richtung unterwegs sind.

 

 

 

   Unter Freunden wird schon mal Schabernack getrieben:

   

 

 

 

    Da Straßenbahnen nicht gerade mein "Hobby"sind, zumal ausgerechnet ich diese im Verkehrsmuseum

    fertigbauen "musste" (2:1 überstimmt, Nr. 2 hat sich kurz nach Baubeginn "zurückgezogen"), wollte ich

    ein Bild ohne Bahn. Da Kollege Hans mir vermutlich aber dafür eins auswischen wollte, hat er eine Play -     mobilfigur auf einen Hänger gesetzt. Oder war das ein geschickter Schachzug, um sehr junge Besucher

    am FCS zu interessieren bzw. in das Museum zu locken ?

 

 

    

    Die hier gezeigten Kreisverkehre von Hans E. sind eigentlich unechte Kreisverkehre, in denen geradeaus

    durchfahrende Fahrzeuge Vorrang vor denen im Kreis haben - wie der Spezialkreisverkehr in Karlsruhe

    mit mittig zweispurig querender Straßenbahn. Im echten Kreisverkehr haben die Fahrzeuge im Kreis

    (noch) Vorrang, zumindest auf dem Papier. Wie an anderer Stelle beschrieben, ist dies bald Geschichte,     mangels Überwachung...

  

 

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