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    Antrieb auf die Hinterachse

 

 

 

 

 

 

 

     Das Standard - Schneckenrad aus Messing für

     große Fahrzeuge, 30 Zähne, darunter die kurze

     und die lange Schnecke aus Stahl, dass weichere      Material gibt nach, so verschleißt das leichter      auszuwechselnde Schneckenrad. Alle hier Modul

     0,3 (Erklärung siehe Wikipedia).

     Bei der Verwendung der darunter abgebildeteten      Schnecke aus Messing (nicht von Faller) würden      sich beide Teile gleichzeitig abnützen.

 

 

     Es gibt bei Faller auch noch ein 24er Zahnrad,

     aber, je kleiner hintere Zahnrad, desto schneller 

     fährt`s.      

 

 

    Größere, 35 und mehr Zähne, erhältich bei Lemo

    Solar. Passend für große Räder in Spezialfahr -

    zeugen mit genug Platz, wird der Vorwiderstand

    für dieDrehzahl des Motors kleiner.

    Allerdings sind die Bohrungen mit 1,5mm Durch -

    messer für unsere Achsen zu groß. Aufbohren

    für vorhandene Messingrohre und diese verlöten

    oben, oder wie unten, einkleben.

    Dann aufbohren auf 1mm.

 

 

     So haben wir es anfangs gemacht:

     

     2 Felgen, 2 Räder Herpa auf den Felgen außen,       

     2 von Faller  innen, 1 Zahnrad, 1 Achse, 1 Bohrer      1mm und eine qualitativ gute Rundzange 170mm      (die kostet  ca. 12 € und ist im Baumarkt nicht zu      bekommen). Durch die runden Schnäbel der Zange      wird die Achse ohne Verbiegen gequetscht, da die      Krafteinleitung beidseitig auf der gleichen Höhe      stattfindet.

 

 

   

     Zunächst wird das Zahnrad auf 1mm aufgebohrt,      sofern die Achsbohrung kleiner ist.  Die Achse      müsste idealerweise 1,0mm Durchmesser haben      und 23mm lang sein (digitale Schieblehren zeigen      allerdings bei Bohrer und Achse 0,98mm an...).

     Auf der Achsmitte 11,5mm wird die Achse mit der      Rundzange gequetscht. Nicht so kräftig wie links,        lieber dreimal probieren, bis sich die Achse von      Hand gerade nicht mehr in das Zahnrad einschie -      ben lässt.

 

 

 

     Nach einem Tipp von Paul Z. wird mit einem Sei -

     tenschneider die Achse etwas angeschnitten,

 

 

     so das die Achse nicht mehr ganz rund ist und im      Zahnrad klemmt.

 

 

     Als nächstes wird das Zahnrad in den Motorhalter      eigesetzt, die Achse von Hand eingeschoben und      dann wie abgebildet auf 2 Muttern M6 aufgelegt      (gilt auch für den Flacheinbau), mit einem kleinen      Hämmerchen über eine Inbusschraube (die ver -      rutscht nicht beim Klopfen) und vorsichtig  einge -      schlagen, bis die Achsstummel beidseitig gleich      lang sind. Für Flacheineinbau wird das komplette      Aggregat vormontiert und von unten eingesetzt,

     siehe auch andere Umbauten.

     Die von Faller montierten Achsen klemmen auf      voller Länge, zum Ausbau ist ein Spezialwerkzeug      erforderlich siehe Werkzeug

 

 

     So sieht es dann fertig aus.

 

 

     Einfacher geht's mit unserem Achdrücker, siehe

     Werkzeug

     

 

   

     Einbaufehler:

     Der Motor wurde zusammen mit dem Halter in

     das Fahrgestell eingeklebt. Der erste Probelauf

     ergab die dunkle Laufspur, die auf zu geringes

     bzw. kein Spiel in Längsrichtung zwischen

     Schnecke und Zahnrad hinweist. Folge: Durch

     den  zu hohen Druck verschleißt das (Messing) 

     Zahnrad sehr schnell (siehe Reparatur) und auch

     die Motorlebensdauer wird durch die hohe Belas -      tung verringert, daher erst Motor in den Halter

     mit entsprechendem Spiel zwischen Schnecke und      Zahnrad einkleben!

   

 

         

 

     Etwas Tesa-Maler-Abklebeband zwischen die

     Zähne gedrückt, und nach dem Aushärten des

     Klebers ist das richtige Zahnflankenspiel einge -

     stellt. Voraussetzung ist allerdings, dass der

     Motor nicht auf Pressung eingesetzt wird.

 

 

      Schnecke zu lang,

 

 

     kürzen ist möglich

     Links die Schnecke des 1. Sattelzugmaschinen -      motors, Bohrung 0,8mm, daneben die große      Serienausführung mit 1mm Bohrung.

     Die Schnecke ist bei Faller vorn punktgeschweißt.

 

 

     Links mit Seitenschneider gekürzt, letzter Gang

     gequetscht, würde das Messing-Zahnrad beschä -      digen.

     Rechts abgefeilt, läuft ruhig. Der Stahl ist nicht

     allzu hart, wegen der geringen Belastung auch

     nicht erforderlich.

 

 

     Zum Bau einer Kardanwelle ist ein Messingrohr      innen >1mm sowie eine entsprechend lange Achse

     benötigt,

 

 

     ein Bohrfutter mit Schlüssel, hier von Röhm, 0,5

     bis 6mm. In dieses wird das Rohr eingespannt

 

 

     und mit Gefühl am Schlüssel gedreht.  

 

 

     Lieber 2 oder 3 mal ansetzen (beidseitig), bis

     Motorwelle und Achse spielfrei passen.

 

 

     Links vor dem Pressen rund, rechts danach drei -      eckförmig gleichmäßig.

 

 

     Kleben mit 2K blau, aber mit Fett auf dem letzten      halben Millimeter!

 

 

     Fertig zum Einbau - hier bei Kaelble 2.

 

 

    Endlagerung hinten muss sein, sonst hebt die

    Antriebsschnecke ab.

 

 

     Eingepasst.

 

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